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zahlungsfähig bleiben

Situationen in einem Betrieb die dem Unternehmer Kopfschmerzen machen. Oft ist es das Thema „Zahlungen der laufenden Kosten“.

 

 

 

1.14 Zahlungsfähig bleiben - Rechnungen können nicht bezahlt werden


Es gibt Firmen, die in diese Misere geraten. Es ist in der Regel ein Wechselspiel zwischen Auftragsflaute, zu hohe Kosten, Fehlkäufe, zu spät reagiert. Die Liste ist lang, nützt aber alles nichts, die Nase nach vorne. Priorität hat jetzt nur noch eins, die Nase niemals in den Sand stecken. Es geht um Ihre Existenz, meistens auch um die der Mitarbeiter.

 

Verantwortung übernehmen und Kante zeigen.

 

Restrukturierung 


Wie versuchen es große Unternehmen, genau, ein Einsparungsplan ebenfalls eine Neuausrichtung, muss ausgearbeitet werden. Die Anleitung dazu im Kapitel Fixkosten und Strategie, diese Fakten müssen zu Papier gebracht werden. Mit diesen Daten haben Sie schon mal einiges zur Vorlage bei Ihrer Bank. Die Bank werden Sie brauchen, die Bank muss mitspielen, sie darf auch die Situation nicht ausnutzen mit exorbitanten Kosten und Zinsen. Die Bank wird eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung verlangen, dazu einen nachvollziehbaren Plan wie die Situation angepackt wird. Die hat gut reden, denken Sie nun, stimmt, nur eines weiß ich sicher, Ruhe bewahren, ehrlich sein, das Hinterteil bewegen. Plan haben. Ja ich hätte auch Angst, durch und durch Panik sogar.

 

Was kann man tun? »Inventur und Schadensbegrenzung«. Der Crash passiert, wenn Zahlungen der laufenden Kosten nicht mehr ausgeglichen werden können. In der Regel geht man zur Bank und nimmt einen Kredit auf, was aber tun, wenn das ausgereizt ist, man dort nichts mehr bekommt? Ehrlich gesagt so wirklich weiß ich das dann auch nicht. Es ist eine Notsituation, wo es alles auf Messers Schneide steht.

 

Stimmt die Auftragslage einigermaßen, heißt es einfach nur „ackern“ bis zum Anschlag, dabei jedoch auch die Ursache im Betrieb suchen. Ich versuche mal Ihnen an dieser Stelle so ein paar Tipps zu geben. Es rettet Sie nicht, möglicherweise hilft es aber in Ihrer Situation, ein wenig Licht zu sehen.

 

1.
Gespräche mit der Bank, auch mit den Lieferanten, führen. Das Auftreten, die Sicherheit, die konkreten Vorstellungen sind ausschlaggebend, deshalb immer vorbereitet diese Gespräche führen.


2
Fixkosten Betrieb - Fixkosten privat 
Sie müssen die laufenden Kosten unter die Lupe nehmen. Sie kommen nicht darum herum, es ist überlebenswichtig für Ihre Firma, die fixen Kosten zu ermitteln. Was müssen Sie monatlich an Geld aufbringen, was können Sie einsparen. Die meisten Selbstständigen sagen, ich habe keine unnötigen Kosten, Einsparungen sind kaum mehr zu machen. Stimmt zweifelsohne oftmals, einsparen ist dennoch möglich, selbst wenn man nur die Zeitung abbestellt. Man sieht es genauer, fast jeder ist erschrocken, sobald man die Festen Kosten unterm Strich vor Augen hat. Auch für ein florierendes Geschäft ist diese persönliche Bilanz eine Absicherung der Existenz.

 

3. 
Zahlungsverpflichtung Steuern
Betrieblicher Kostenaufwand ist da, muss bezahlt werden. Im Grunde ohne »Wenn und Aber«. Z. B. Finanzamt. Die Steuertermine bringen Firmen oft in sehr bedrohliche Situationen. Diese Termine sind Fakt, die können nicht verschoben werden.. Wobei Ämter lassen mit sich reden, wenn möglich werden die sie nicht in den Ruin treiben, keine Scheu, Gespräch führen.

Da fallen nicht berücksichtige, bzw. falsch eingeschätzte Kosten an.

• Einkommensteuer Nachzahlung
• Einkommensteuer Vorauszahlung Vorjahr 
• Einkommensteuer Zahlungen für das laufende Jahr 
• Umsatzsteuer laufendes Jahr 
• Umsatzsteuer Nachzahlung Vorjahr
• Gewerbesteuer Nachzahlung 
• Gewerbesteuer Vorauszahlung usw.

Folgt einem hervorragenden Jahr ein lausiges Jahr, kann es, einer instabilen Firma, einen Schlag vor den Bug geben.

Wenn Ihr Steuerberater Sie nicht umgehend darüber informiert, vereinbaren Sie selbst mit dem Finanzamt, das die Vorauszahlungen runter gesetzt, Nachzahlungen gestundet bzw. Ratenzahlung vereinbart wird. Das ist realisierbar, sogar von Monat zu Monat, je nach Auftragslage kann die Einkommensteuer, Gewerbesteuer angepasst werden. Ein guter Steuerberater sollte die Flaute erkennen, sie warnen, die Änderungen für Sie beantragen. Wenn er es nicht macht, haben Sie den falschen Berater. Steuern sind Kosten, die teilweise noch nicht mal erwirtschaftet sind.

Die gesamten Verwaltungskosten, Versicherungen, Lohnkosten sind fällig. Arbeitet ein Unternehmen effektiv, wird es vorsorgen und monatlich Geld zurücklegen. Geld für miserable Monate, Unvorhergesehenes, Steuern etc.

 

4.
Mitarbeiter reduzieren.
Ein unangenehmer, mitunter aber notwendiger Schritt. Die Lohnkosten, ebenfalls einer der teuersten Aufwendungen in einer Firma. Es heißt immer Personalabbau. Diese Aufgabe finde, ich ist eine der schwierigsten überhaupt für einen Kleinunternehmer, das kann böse enden. Kann man überhaupt auf jemanden verzichten, bedeutet das womöglich weniger Mitarbeiter, geringer Umsatz? Das ist jetzt die Aufgabe vom Chef, genau, penibel jede Stelle bewerten. Gibt es »Umsatzbremsen«, kann ein Arbeitsplatz von einem anderen Mitarbeiter übernommen werden, gibt es eine digitale Lösung etc., existiert vermutlich einiges, was durchleuchtet werden sollte. Findet man heraus, welche Leute entlassen werden könnten? Vorsicht, da beginnt die eigentliche Schwierigkeit. »War ein netter Angestellter, da kommt nichts nach«., Da kommt was nach. Ist noch was zu retten, planen Unternehmen für diesen Personalabbau Abfindungen ein. Abfindungen werden beim Arbeitslosengeld eingerechnet, ja ich vermute, da passt das Arbeitsamt etwas auf, wenn was zu holen ist (nicht falsch verstehen). Abfindung, alten Urlaub, Überstunden auszahlen, soziale Auswahl, Kündigungsfrist etc. da kann eine enorme Forderung zusammenkommen. Arbeitet der Angestellte gerne im Betrieb, kann man manchmal auch hilfreiche Vereinbarungen treffen z. B. Wiedereinstellung zum späteren Zeitpunkt.

 

Vorsorge


Eine gute Sache ist, besonders für den Kleinunternehmer, legen Sie von jedem Zahlungseingang 10 % auf ein separates Konto. Wenn die Zinsen günstig sind, vielleicht sogar kurzfristig anlegen. Das ist zumindest ein kleines Polster, es kann überlebenswichtig werden. Der Bohlen hat es mal treffend formuliert, »mach am besten drei Konten, eins für Geldeingang, eins für das Finanzamt, ein zum Kohle raushauen«. Hat der nicht BWL studiert, bin nicht sicher. Halten Sie Ihr Unternehmen liquide, auch in miserablen Zeiten.

Immer mal wieder die Kosten für Versicherungen, Bankkosten, Steuerberater etc.überprüfen. Dort finden wiederholt fiese Erhöhungen statt, die man mitunter nicht richtig wahrnimmt.

Gehen Sie in Notzeiten des Betriebes zur Bank und beantragen einen Kredit, sieht das sehr dramatisch für Sie aus, die riechen das. Banken geben gerne, bereitwillig Kredite für effektiv laufende Firmen, natürlich mit entsprechenden Sicherheiten. Einen Selbstständigen, der in Geldschwierigkeiten steckt, jedoch meist nicht, es ist zu riskant. Sorgen Sie vor, nehmen Sie die Kreditmöglichkeiten Ihrer Bank in guten Zeiten in Anspruch. Bilden Sie eine Rücklage damit. Auch können Sie viel effektiver Zinsen und Gebühren aushandeln. Legen Sie dieses Geld an bzw. auf die Seite. Hört sich zunächst ziemlich blöd an, macht aber Sinn.

 

Nehmen Sie die öffentlichen Förderprogramme in Anspruch. Günstige Zinsen, sehr lange Laufzeiten machen diese Art Kapital zu beschaffen, attraktiv. Bemerken Sie »es wird eng« kann es unter Umständen zu spät sein, um diese Förderung zu bekommen. Die Seite www. kfw.de/kfw.de gibt Ihnen hier ziemlich gute Informationen über Förderprogramme, einfach mal stöbern, vielleicht können Sie etwas davon umsetzen. Für Kleinunternehmer ist auch der viel besprochene Mikrokredit eine gute Sache um Kapital zu bilden. Kleinunternehmer werden in diesem Programm, Betriebe mit großer Ausbildungsbereitschaft - unter 10 Mitarbeiter, genannt. Die Summe ist nicht so üppig, aber man könnte es trotzdem ausschöpfen. Grundsätzlich informieren Sie sich bei der. www.foerderdatenbank.de unserer Bundesregierung.

 

Geld zu nutzen ist auch das Zahlungsziel Ihres Vorlieferanten. Handeln Sie, wenn es geht, lange Ziele aus, schöpfen Sie diese Frist aus. Ist finanziell alles im grünen Bereich, nutzen Sie natürlich Skontoabzüge, hier kommen auch im Handumdrehen stattliche Geldbeträge zusammen.

 

Beobachten Sie Ihre Kunden genau deuten sich da Zahlungsschwierigkeiten an? Vereinbaren Sie Vorkasse bzw. Abschlagszahlungen. Konzentrieren Sie sich nicht auf einige wenige „Große“ Kunden. Bricht hier einer weg, ist das für Ihr Unternehmen der »Super Gau«.

 

Da gibt es einen Spruch „Geld zu Geld“ das sollten Sie beherzigen, in guten Zeiten für die schlechten vorsorgen. Ein bedeutender Aspekt, wo bares Geld brachliegt, ist Ihr Lagerbestand. Z. B. Handwerksunternehmen, Geschäfte, Produktionen, haben das Lager voll. Es ist stillgelegtes Kapital, ein Verkauf meist unmöglich. Eine Alternative um prompt nach Fertigstellung, Lieferung der Arbeiten das Geld zu bekommen, ist das Factoring Verfahren. Das gibt es inzwischen auch für kleine und mittlere Unternehmen. Rücklagen bilden ist eine vordringliche Maßnahme für jedes Unternehmen. In dem Moment, wenn es gut bei Ihnen läuft, kein Grund zur Sorge besteht, treffen Sie Maßnahmen für die Zukunft. Ein Polster anlegen, macht Sinn.

 

Gespräche führen - Überblick - Pläne für die Zukunft - Handeln,  Ackern und Sparflamme 

 

 

Ich wünsche Ihnen immer ein prall gefülltes Portemonnaie.

 

 

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Förderprogramme

http://www.mikrofinanz.net/v Auskunft Microkredit

http://www.foerderdatenbank.de/

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Studieren Sie doch mal diese Seite. Factoring Verfahren. 

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