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Schule Beruf Bewerbung

Schule | Beruf | Bewerbung

Der Text auf dieser Seite ist uralt aus dem Jahre 2000. Nichts davon ist mehr aktuell, auch sieht er recht merkwürdig aus.  Damals war es gut, heute ist es schlecht.

Ich habe mich entschlossen, dieses "Werk" auf der Seite 1red zu lassen. Warum? Etwas Nostalgie, eine Erinnerung an die Anfänge des Internet. Den Inhalt hat damals ein Freund geschrieben. Er wird auch grinsen, aber Marc passt schon.

 

it`s  worth the trouble – es ist der Mühe wert, 
um einen Job zu kämpfen, sich lang zu machen?

Ja

  

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so einfach einen Arbeitsplatz zu
bekommen. Hunderte von Bewerbungen liegen dem Arbeitgeber vor.
Sie haben nur wenige  Mittel und ein sehr kleines Zeitfenster um sich
richtig zu verkaufen.

Nutzen Sie diese Chance.

Sagt sich so, wie geh ich vor ?

Bereiten Sie sich entsprechend auf diese
Gelegenheit vor.

 

 Jobsuche

Arbeitsamt 
Tageszeitungen und Fachzeitschriften
Internet
Beziehungen

Schöpfen Sie alle nur denkbaren Möglichkeiten aus.

 


Bewerbung

 

Versuchen Sie herauszufinden wie die Bewerbung gewünscht wird.
Heutzutage ist es durchaus üblich und vor allem ist eine Emailadresse
angeben, eine Bewerbung per Email zu schreiben.  Schreiben Sie eine
ausführliche Mail mit Ihren Eckdaten und fragen Sie welche Unterlagen
weiter benötigt werden und reichen diese dann in der gewünschten
Form nach. Fügen Sie keine zahlreichen Dateien in die Email.

 

Wird eine aussagefähige schriftliche Bewerbung benötigt, denken
Sie an die vielen Mitbewerber die ebenfalls womöglich
„die blaue Bewerbermappe“ einsenden.  Personalchefs und
Betriebsinhaber haben unzählige fast gleich aussehende
Bewerbungen auf dem Tisch liegen und glauben Sie mir, denen
schläft das Hirn ein dabei.

 

Dennoch sind all diese
konservativen Bewerbungsunterlagen die Basis,

Sie sollten einige Spielregeln einhalten.

Sauberkeit, entsprechend dem Job etwas kreative
Gestaltung, Foto vielleicht mal eine gute 
schwarz-weiss Aufnahme und machen Sie 
ein richtig gutes Anschreiben davor.

Informieren Sie sich eingehend über ihren
evtl. neuen Arbeitgeber.  Das wird Ihnen
später sehr hilfreich sein.

 

Die Basis für eine aussagefähige Bewerbung ist :

 

Anschreiben

Lebenslauf

Anlagen

Foto

Zeugnisse

Verzichten Sie auf die obligatorische blaue Mappe und packen
Sie Ihre Unterlagen auch nicht in Folien, das ist wenig Umweltfreundlich
und bei evtl. Rücksendung paßt das ganze auch in keinen Din A 4
Umschlag.  Legen Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber ein erstklassiges
Anschreiben mit seriösen Anlagen vor. Das ist es was er benötigt.

 

Das Anschreiben

Das Anschreiben entscheidet womöglich, nach Prüfung Ihrer Qualifikationen,
über die Einstellung. Hier müssen Sie sich von anderen unterscheiden.

Bewerben Sie sich in einem kreativen Beruf, zeigen Sie in diesem
Anschreiben dem Arbeitgeber was Sie können, eine Art Arbeitsprobe.

 

Schreiben Sie ein aussagefähige „Betreff“ wie
z.b. Ihre Stellenausschreibung vom .... oder Anzeige aus... etc.

Halten Sie sich an die DIN-Regeln, Anschrift, Telefonnummern, Datum etc.

 

Kommen Sie direkt zur Sache. Und schreiben Sie bereits im ersten Satz
Ihr stärkstes Argument warum sie genau der Richtige für diesen Job 
sind.  D.h. Ihre Fähigkeiten und Stärken und evtl ihr jetziges Arbeitsgebiet.

Es zählen Fakten, weniger Floskeln wie „belastbar, flexibel etc.. 
Sortieren Sie ihre Fähigkeiten und reissen diese kurz an, schreiben Sie kein Arbeitsinterview. Möglicherweise geben Sie auch dir
ekt Ihre 
Konditionen mit an.

 

Zeigen Sie Interesse an dem Unternehmen,
damit erwecken auch Sie vielleicht Interesse.

 

Benutzen Sie keine Standartfloskeln oder Vorlagen.

Hat man so ca. 1-2 Wochen nichts gehört, kann man getrost telefonisch
mal nachfragen und sich über den Stand der Bewerbungsphase informieren.

Wiederholen Sie nicht Ihren Lebenslauf.

Schliessen Sie das Anschreiben mit einem aussagefähigen Schlusssatz,
in dem Sie noch einmal Ihre Qualifikation auf den Punkt bringen und erbitten
Sie ein persönliches Gespräch.

 


Schreiben Sie nicht zu wenig, aber auch nicht
mehr als eine Seite.

 

 

 

Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte in übersichtlicher tabellarischer Form gestaltet sein.
Er sollte lückenlos Ihren Werdegang aufzeichnen.

Familienstand und  berufliche Eckdaten

Angaben zur Schulzeit, Schulabschluß , Schulort

Fortbildungen, Praktikum, Private Interessen

Ort, Datum, Unterschrift 

Anlagen

 

Zeugnisse

Berufsausbildung

Gesellenbrief/Qualifikation

Studium

Weiterbildung

 

Haben Sie alles richtig gemacht, Sauberkeit, Übersichtlichkeit
und Kreativität eingehalten, dann  wird es, soweit Ihre 
Qualifizierung paßt, zu einem Vorstellungsgespräch kommen.


Das Vorstellungsgespräch

 


Jetzt ist der entscheidende Moment, Ihre Vorabinformationen
haben den Arbeitgeber neugierig gemacht und er möchte
Sie persönlich kennenlernen.  

 

Gehen Sie sauber und gut gekleidet, nicht overdressed, zu 
diesem Gespräch. Nehmen Sie die Bewerbungsunterlagen
komplett mit, sie sind nicht nur Gedankenstützen sondern
auch ein sehr hilfreiches Objekt wo man z.b. immer mal
draufschauen kann.

 

Wir haben es immer wieder erlebt, daß z.b. Azubis die
Mutter zum ersten Gespräch mitbringen. Das signalisiert
dem Arbeitgeber, fehlendes Selbstbewusstsein und wenig
Eigeninitiative.

 

Zu einem Bewerbungsgespräch sollte 
man grundsätzlich alleine gehen.

 

Wenn Sie sich  im Vorfeld eingehend über das Unternehmen
informiert haben, wird es Ihnen jetzt leichtfallen über diese
Firma zu reden.  Beantworten Sie Fragen offen und ehrlich
und  stellen ruhig Ihre eigenen Fragen zum Arbeitsplatz.
 

 

Das Gespräch wird vielleicht so verlaufen :

 

Das Motiv Ihrer Bewerbung
Grund der Eignung für die Stelle  
Motive Ihrer Berufswahl/Studienwahl –
Was sind Ihre besonderen Fähigkeiten, Qualifikationen, Erfahrungen
Ihre eigenen Berufswünsche und Berufsziele  

Ihre Erwartungen an die zukünftige Tätigkeit und an den Arbeitgeber 
Die Gehaltsvorstellungen

Machen Sie sich vorher kurze Notizen zu diesen Punkten um im Gespräch
flüssig antworten zu können.

Sinn dieses Gesprächs ist Ihrerseits, sie möchten den Job und
andererseits, das Unternehmen benötigt einen qualifizierten
Mitarbeiter. Beide Parteien sind im Grunde willig und bereit,
jetzt heißt es, hab ich mich gut verkauft ?

 

 

„was it worth while?“

hat es sich gelohnt?

 

Schau mal hier :

 

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